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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Hintergrund

Die Motivation dieses Projekt zu starten liegt in der steigenden Zahl ausländischer Insassen in europäischen Gefängnissen. Eine Europa weite Studie "Foreigners in European Prisons"(Femke Hofstee-van der Meulen, 2008) belegt, dass 114,832 von insgesamt 608,703 Insassen Ausländer sind.

Es gibt bereits einige Versuche die Kommunikation zwischen Gefängnispersonal und Straftäter zu verbessern. "The Prison Translator" war ein Projekt zwischen Gefängnissen im Kanton Zürich und der "European Prison Education Association", mit welchem nützliche Sätze und Wörter in 22 verschiedene Sprachen übersetzt werden können (vgl. www.prisontranslator.eu). Das Projekt "Eliminating Language Barriers in European Prisons through Open Distance Education Technology"  versuchte Kommunikationsbarrieren zu durchbrechen, indem das Gefängnispersonal zweisprachig ausgebildet wurde.

Das LBB Projekt kombiniert diese Projekte und erweitert diese um den Klassenzimmer Aspekt. In einer Klassenzimmer ähnlichen Umgebung werden interkulturelle Bestandteile mittels der relevanten Sprache (sei es die Landessprache oder die in dem jeweiligen Gefängnis primär gesprochene Sprache) vermittelt. Dabei wird ein großes Augenmerk auf das interkulturelle Verständnis zwischen den Insassen gelegt und auf die einzelnen Bedürfnisse eingegangen. Weil das Sprachlerntool europaweit ausgelegt ist, wird ein System aufgebaut, das es den Insassen erleichtert einen Schriftverkehr mit Insassen anderer Gefängnisse  europäischer Ländern herzustellen.

Das Ziel für das Gefängnispersonal ist es, die Insassesn zu diesem Austausch zu motivieren und zu unterstützen und sich selbst bewusst zu werden welche positiven Effkte diese Gefängnisausbildung hat.